top of page

Mein Weg zum Medium

Meinen spirituellen Fähigkeiten zeigten sich spontan in einem einschneidenden Erlebnis, das mein Leben völlig veränderte.

Von klein auf sah ich andere Wesen, die aussahen wie Menschen, aber die keine waren. Das erkannte ich daran, dass manche von ihnen schon verstorben waren. Wenn ich darüber sprach, hieß es, das bildest Du Dir nur ein. So war es aber nicht. Ich wurde dadurch sehr unsicher und verlor Vertrauen in das, was ich mit eigenen Augen sehen konnte. Manchmal machte es mir sogar Angst. Also sprach ich nicht mehr darüber und versuchte nicht so genau hinzuschauen - ich verdrängte das Thema.

Ich habe selbst auch Erfahrungen gemacht, die mich verunsicherten und die ich nicht einschätzen konnte. Ich nahm schon von klein auf Dinge wahr, die aus dem Gleichgewicht waren und „sah“ vieles, das andere offenbar nicht sehen konnten. Aber ich hatte niemand, den ich fragen konnte. Ich empfand mich selbst als Außenseiterin und hatte kaum Freunde, fühlte mich allein und verwirrt.

 

Als ich mit den Schamanen in Berührung kam, lernte ich etwas ganz Neues kennen: es schien wirklich die Möglichkeit zu geben, Dinge, Orte und Wesen zu sehen, zu hören, zu riechen und zu spüren, die über das Normale hinausgingen. Ich fand das sehr interessant, hatte aber zuviel Respekt und Unsicherheit, um selbst auszuprobieren, ob ich das auch konnte - ich zog das für mich gar nicht erst in Betracht ein Medium oder eine Seherin zu sein.

Stone whisperer.JPG

Ganz allmählich entstanden aber zarte und sehr zaghafte Verbindungen in schamanischen Reisen, Ritualen, Zeremonien, Trancereisen und Meditationen, durch die ich mich langsam aus meinem Schneckenhaus heraus wagte. Ich erinnerte mich an meine früheren Erlebnisse, als ich andere Wesen sehen konnte und fing ganz allmählich an, wieder mit Wesen zu kommunizieren. Ich war fasziniert und gewann immer mehr Sicherheit und Zutrauen. Manche Begegnungen gingen sehr tief, denn ich fühlte mich danach unglaublich leicht, energetisiert, bereichert und erfüllt.

Und dann passierte etwas völlig überraschendes, ein einschneidendes Ereignis: in einem Schwitzhüttenritual fuhr der Wind in mich ein. Ich war von jetzt auf gleich nur noch Wind. Der Wind sprach in seiner Sprache durch mich, er füllte mich völlig aus, er umgab mich - ich war nur noch Wind, während mein eigenes Ich daneben stand und erstaunt zusah. Das Schwitzhüttenritual ging über vier Runden in die jeweiligen Windrichtungen Norden, Osten, Süden und Westen. In jeder Windrichtung hatte der Wind eine andere Qualität und so erfuhr ich jede einzelne dieser Qualitäten sehr präzise. Der Wind hat sehr unterschiedliche Kräfte, von sehr sanft bis zum Hurricane. Er hat auch eine sehr eigene Stimme mit der er spricht. Ich weiß noch, wie ich mir mehrmals dachte "Das bin nicht ich". In der Schwitzhütte war es sehr heiß und der Wind blies mit voller Kraft, aber die Energie, die der Wind meinem Körper verlieh, ließ nie nach, sodass ich nicht ermüdete oder gar kollabierte. Erst als das Ritual vollständig und in allen vier Windrichtungen durchgeführt worden war, zog sich der Wind zurück. Dennoch ist er seither Teil von mir und seine Stimme in seinen vielen Facetten begleitet mich. Ich kann den Wind rufen, sodass er mich ausfüllt und durch mich spricht oder ich kann ihn wie einen Gesprächspartner zu mir rufen und mich mit ihm unterhalten.

 

Dieses Erlebnis hat mich nachhaltig geprägt. Ich kann definitiv sagen, dass sich in mir dadurch einiges verändert hat. Durch das Spüren dieser gewaltigen Urkraft in mir, in meinem Körper und die gleichzeitige Kommunikation dieser Kraft durch mich, wo mein eigenes Ich völlig auf die Seite tritt und mir selbst zusieht, haben sich meine Wahrnehmung und Sichtweise auf alles Materielle und Nichtmaterielle grundlegend verändert. Der Wind hat einen langen Atem. Meine körperliche Verfassung ist weder die einer Sportlerin, noch die einer Musikerin - also beides Dinge, wo ein langer Atem von Nöten ist. Aber der Wind bläst manchmal so lange, dass ich daneben stehe und mich wundere, dass diese anhaltende Luft in dieser Intensität aus meiner Lunge kommt. Ich bin es nicht, ich kann es nicht sein, ich habe nicht so viel Luft zur Verfügung, es ist der Wind, der sich meines Körpers bedient, um sich auszudrücken und der wertvolle Beiträge für den Einzelnen und die Gemeinschaft überbringt. Dafür stelle ich mich gerne zur Verfügung. Wer den Wind einmal gehört hat, seine Präsenz gespürt hat, vergisst das nicht mehr. Es hat eine nachhaltige Wirkung.

Nun veränderte sich auch meine Unterstützung während Workshops, Ritualen und Zeremonien. Die Schamanen setzten mich bewusst als Medium ein und förderten mein Vorankommen. Für ein unerfahrendes Medium ist Übung am allerwichtigsten. Ich wurde als Channel Medium in Sitzungen eingesetzt, channelte für einzelne Teilnehmer in Einzelsitzungen und leitete Channelrunden. Dies alles geschah während der Workshops. Machte ein Teilnehmer eine mediale Erfahrungen, fiel zum Beispiel in Trance oder channelte unkontrolliert, wurde ich gerufen, um zu helfen. So lernte ich unglaublich fiel über die einzelnen Energien. Dieses Learning by Doing über zwanzig Jahre hinweg ist meine heutige Grundlage. Ich konnte dieses Feingefühl entwickeln, genau zu erkennen, welche Energie gerade am Wirken ist, was nötig ist zu tun und was der Teilnehmer während und nach seinem Zustand braucht. Ich bin den Schamanen dafür sehr dankbar, denn so konnte ich mich selbst zu einer umfassend geschulten, erfahrenen und warmherzigen Mentorin für Channeln und Medialität entwickeln.

Dadurch biete ich heute Channel Einzelsitzungen und individuelle mediale Ausbildungen an. Manchmal kommen andere Menschen in Zustände und Situationen, die sie nicht verstehen oder bei denen sie nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen. Ich helfe dir dabei, dich zurecht zu finden, gebe dir Struktur und begleite dich, damit du weißt, wie du deine medialen Fähigkeiten einsetzen und steuern kannst.

Seit meiner ersten eigenen Channelerfahrung mit dem Wind gab es viel zu lernen über Selbstkontrolle, Selbstbewusstsein, Selbstzweifel, über verschiedene Arten des Channelns, unterschiedliche Energien, Disziplin, Sicherheit, Kritik und Verantwortung, um das Channeln wirklich zu meistern. Ich erzähle Dir davon, weil ich seither darüberhinaus viele schöne Erfahrungen gemacht habe. Und weil ich glaube, dass es nur wenige Menschen gibt, die wirklich verstehen, was ein veränderter Zustand ist und wie man ihn kontrollieren kann. Ich habe bei den Schamanen viele verschiedene Ansätze und Möglichkeiten kennen gelernt und konnte mir einen großen Erfahrungsschatz aufbauen, aus dem ich schöpfe. Es ist sozusagen zu meinem Spezialgebiet geworden.

Nun weiß ich, wie wichtig es ist, sich behutsam zu öffnen, seine Fühler auszustrecken und sich auf neue Dinge einzulassen. Ich bin erst kleine Schritte gegangen und habe auf dem Weg meine Bedenken langsam überwunden und immer mehr an Sicherheit gewonnen. Und heute bin ich sehr froh, dass ich diese Hürde genommen habe. Denn, was ich dadurch alles an Bestärkung, Zuversicht und sogar Gemeinschaft bekommen habe, hat mich und mein Leben tief und nachhaltig verändert und bereichert. Diese innere Freiheit und vor allem das daraus entstandene Selbstvertrauen möchte ich nicht mehr missen. Und ich bin mir ganz sicher, dass Du das auch erfahren kannst.

 

Ich helfe Dir dabei und gehe jeden Schritt mit Dir! Nun fehlt nur noch Dein Mut, den ersten Schritt zu tun .....

 

bottom of page